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Welche Kursbewegung erwarte ich?
Limit-Orders ermöglichen es, aus dem Markt auszusteigen, in dem Moment indem ein vordefiniertes Kursziel erreicht wird. Sofern Sie eine Short-Position bzw. einen Verkauf-Trade besitzen, kann eine Limit-Order ausschließlich unterhalb des Einstiegskurses platziert werden, da dieser Bereich die Profitzone darstellt. Ähnlich ist es, wenn Sie eine Long-Position bzw. einen Kauf-Trade besitzen; dann platzieren Sie Ihr Limit hingegen oberhalb des Einstiegskurses. Limit-Orders helfen Ihnen dabei, eine disziplinierte Handelsmethodik zu entwickeln und ermöglichen es Ihnen vom PC fernzubleiben, ohne den Markt fortwährend beobachten zu müssen.

Stoploss-Orders erlauben es Tradern im Falle eines Verlustes, einen Ausstiegspunkt zu benennen. Sofern Sie eine Short-Position bzw. einen Verkauf-Trade halten, wird eine Stoploss-Order ausschließlich oberhalb des Einstiegskurses platziert. Falls Sie hingegen eine Long-Position bzw. einen Kauf-Trade besitzen, wird eine Stoploss-Order jeweils unterhalb des Einstiegskurses platziert. Stoploss-Orders helfen Tradern dabei, das Risiko zu kontrollieren, indem Verluste begrenzt werden.

Als allgemeine Faustregel sollten Stoploss-Orders näher als Limit-Orders am Eröffnungskurs platziert werden. Folgt man dieser Regel, muss man grundsätzlich in weniger als 50% aller Transaktionen richtig liegen, um Einnahmen erzielen zu können. Wo genau ein Trader seine Stopps und Limits platziert, hängt davon ab, mit welchen Chart-Zeitrahmen und welcher Risikobereitschaft er handelt. Damit handelsübliche Kursschwankungen Positionen nicht unnötigerweise liquidieren können, dürfen Stoploss-Orders keinesfalls derart nahe am Eröffnungskurs platziert werden. Andererseits sollten aber auch Limit-Orders unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Marktvolatilität eine realistische Gewinnerwartung mit sich bringen.




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