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6. Margin

Die Margin ist keine Anzahlung für eine Transaktion. Die Margin ist vielmehr eine Garantie, um gegen Handelsverluste versichert zu sein. Dank der Marginanforderung können Trader über Positionen verfügen, die viel größer sind als das vorhandene Kontoguthaben.

Die Margin wird für die Dauer einzelner Trades lediglich hinterlegt und beträgt standardmäßig bei neuen Konten ca. 0,5%* des Handelsvolumens. Das entspricht beispielsweise in einem Euro geführten Minikonto EUR 50 je Lot Handelsvolumen für das Währungspaar EUR/USD. Die Marginanforderung variiert zwischen den einzelnen Währungspaaren sowie Kontowährungen und kann sich von Zeit zu Zeit geringfügig verändern. Damit Trader jederzeit über die aktuellen Marginanforderungen informiert sind, sind diese über das FXCM Tradingkonto einsehbar.

Ein Beispiel, wie die Margin funktioniert:

Indem ein Trader eine offene Position des Währungspaares EUR/USD in der Größe von 40 Lots (400K) eröffnet, beträgt die erforderliche Margin EUR 2.000, die via FX Trading Station im Fenster "Konten" in der Spalte "Verwendete Margin" (siehe Usd Mr) angezeigt wird. Die verfügbare Margin (siehe Usbl Mr), die in der nächsten Spalte aufgeführt wird, ist hingegen der Betrag, der zur Eröffnung neuer Positionen zur Verfügung steht.

Für den Fall, dass die Account Equity, das ist das Kontoguthaben inkl. aller offenen Positionen, aufgrund von Handelsverlusten unter die Erfordernisse der Margin sinken sollte, werden alle offenen Positionen automatisch zum Marktkurs geschlossen. Das nennt man einen Margin Call, der verhindert, dass Kundenkonten einen negativen Saldo erlangen können.

*Ohne korrektes Risikomanagement kann dieser hohe Hebelgrad sowohl zu hohen negativen wie auch positiven Ergebnissen führen.


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